Am 12. Juli 2004 fand in der Hamburger
St. Nikolai Kirche eine internationale
Konferenz über das ehemalige Kriegsgefangenenlager Stalag X B
in Sandbostel statt. Unter den Gästen waren die diplomatischen Vertreter
von 14 Staaten, darunter die Konsule von Frankreich, Belgien, Kanada,
Polen und den Niederlanden.
Einhellige Meinung war, dass jetzt endlich etwas geschehen muss, damit
dieses einzigartige Ensemble historischer Bauten nicht weiter verfällt.
Auch eine angemessene Dokumentations- und Gedenkstätte auf dem Lagergelände
wurde u. A. von dem bekannten Publizisten und Schriftsteller Ralph Giordano
gefordert. Der Initiator dieser Konferenz, der Weltfriedenspreisträger
Ivar Buterfas, hielt eine flammende Rede in der er aus einem Brief von dem niedersächsischen
Ministerpräsidenten Wulff vorlas, in dem er gebeten wurde, Spendengelder
für eine Gedenkstätte auf dem Lagergelände zu sammeln.
Den Auftakt dieser Spendenaktion wollte der Bundesverdienstkreuzträger
im Rathaus von Bremervörde beginnen. Dort wollte er aus seiner Biographie
lesen und die Eintrittsgelder sollten dem Gedenkstättenverein zukommen,
aber leider wurde diese Veranstaltung von den Verantwortlichen in Bremervörde
verboten. 400 Städte im In- und Ausland hatten bisher kein Problem
damit gehabt, dass ein Überlebender des Holocaust seine Erfahrungen
den Menschen mitteilt, die den Nazi-Terror nicht miterlebt haben.
Weitere Redner waren Sigmar Gabriel, Dr. Dietmar Kohlrausch, Dr. Klaus
Volland, Heinrich Schmidt, sowie der Doyen des diplomatischen Korps in
Hamburg, der österreichische Generalkonsul, Hofrat Adolf Klement.
Pressespiegel:
Hamburger
Morgenpost
Hamburger
Abendblatt
Die
Welt
Harburger
Nachrichten
Bremervörder
Zeitung
Zevener Zeitung
Bremervörder Anzeiger
Norddeutscher
Rundfunk
Kieler
Nachrichten
die
taz
Bild (Bremen u. Hamburg)
|