News/ Projekte 2004
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News aus dem Jahr 2004

Am 17. Dezember 2004 fand in der Lagerkirche in Sandbostel die Gründungsveranstaltung der Stiftung "Lager Sandbostel" statt. Unter den Stiftungsgründern waren u. a. die Landesminister Busemann und Ehlen.

Am 10. November 2004 fand im Gemeindehaus der evang.-luth. Kirche in Selsingen eine Lesung des Holocaust-Überlebenden Ivar Buterfas statt.

Der erste Teil der Austellung "Leben unter dem Hakenkreuz" war bis zum 30. November 2004 im Foyer des Lamstedter Rathauses zu sehen.

Im "Grünen Jäger" in Sandbostel fand am 4. Oktober 2004 eine Mitgliederversammlung unseres Vereins statt.

Die niederländische Familie Thomas besuchte am 2. Oktober 2004 die Gedenkstätte .

Die Bremervörder CDU/WFB-Fraktion verweigert dem Bundesverdienstkreuzträger Ivar Buterfas auch weiterhin die Benutzung des Ratssaals für eine Lesung.

Am 5. Oktober 2004 sendete "Nordwestradio" eine Livereportage aus der Lagerkirche in Sandbostel. Teilnehmer waren der Landwirtschaftsminister Heiner Ehlen, Dr. Klaus Volland (Gedenkstättenverein), Clement Poppe (Bürgermeister von Sandbostel), Horst Rademacher (Vermittler) sowie die Zeitzeugin Elfie Walter. Nordwestradio sendet auf 88,3 Megahertz und 95,4 Megahertz.

Als 17-Jähriger von Indonesien nach Sandbostel. Ehemaliger Kriegsgefangener besuchte das Stalag X B.


Der Motorrad-Club "Kuhle Wampe" gedenkt der Opfer des Faschismus und zeigt sich solidarisch mit dem Gedenkstättenverein. Kranzniederlegung am Gedenkstein an der Lagerkirche in Sandbostel am 18. September 2004.

Am 23. August 2004 kam im Selsinger Gemeindehaus die von der Landesregierung eingesetzte Arbeitsgruppe zusammen.

Am 12. Juli 2004 fand in der Hamburger St. Nikolai Kirche eine internationale Konferenz über das ehemalige Kriegsgefangenenlager Stalag X B in Sandbostel statt. Unter den Gästen waren die diplomatischen Vertreter von 14 Staaten, darunter die Konsule von Frankreich, Belgien, Kanada, Polen und den Niederlanden.
Einhellige Meinung war, dass jetzt endlich etwas geschehen muss, damit dieses einzigartige Ensemble historischer Bauten nicht weiter verfällt. Auch eine angemessene Dokumentations- und Gedenkstätte auf dem Lagergelände wurde u. A. von dem bekannten Publizisten und Schriftsteller Ralph Giordano gefordert. Der Initiator dieser Konferenz, der Weltfriedenspreisträger Ivar Buterfas, hielt eine flammende Rede in der er aus einem Brief von dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Wulff vorlas, in dem er gebeten wurde, Spendengelder für eine Gedenkstätte auf dem Lagergelände zu sammeln. Den Auftakt dieser Spendenaktion wollte der Bundesverdienstkreuzträger im Rathaus von Bremervörde beginnen. Dort wollte er aus seiner Biographie lesen und die Eintrittsgelder sollten dem Gedenkstättenverein zukommen, aber leider wurde diese Veranstaltung von den Verantwortlichen in Bremervörde verboten. 400 Städte im In- und Ausland hatten bisher kein Problem damit gehabt, dass ein Überlebender des Holocaust seine Erfahrungen den Menschen mitteilt, die den Nazi-Terror nicht miterlebt haben.
Weitere Redner waren Sigmar Gabriel, Dr. Dietmar Kohlrausch, Dr. Klaus Volland, Heinrich Schmidt, sowie der Doyen des diplomatischen Korps in Hamburg, der österreichische Generalkonsul, Hofrat Adolf Klement.

Pressespiegel:
Hamburger Morgenpost
Hamburger Abendblatt
Die Welt
Harburger Nachrichten
Bremervörder Zeitung
Zevener Zeitung
Bremervörder Anzeiger
Norddeutscher Rundfunk
Kieler Nachrichten
die taz
Bild (Bremen u. Hamburg)


Lagerüberreste sollen in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen werden.

"Nachzügler-Konflikt" aufarbeiten.
Historiker Prof. Dr. Niethammer über die Erinnerungskultur am Beispiel Sandbostel

Ex-Ministerpräsident und heutige Fraktionsvorsitzenderder SPD im nds. Landtag, Sigmar Gabriel, ließ sich am 19. Juni von Vereinsmitgliedern über das ehemalige Lager in Sandbostel informieren.

Demonstration gegen Rechts geplant
„Komitee für Freiheit und Demokratie" erwartet NPD-Auftritt bei Heer-Lesung

Bremervörde (rkl). Die Lesung von Hannes Heer (17. Juni) ab 19.30 Uhr im Oste-Hotel wird von einer „Protestversammlung gegen Rechts" begleitet. Angekündigt wurde sie von dem neugegründeten „Komitee für Freiheit und Demokratie".
Wie dazu vom Komitee mitgeteilt wurde, richtet sich die Demonstration gegen das zunehmende Auftreten der NPD im Elbe-Weser-Raum. So sei vor kurzem versucht worden, eine Veranstaltung über die „Schuloffensive" der Rechtsradikalen in Verden zu stürmen, die von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) organisiert wurde. Dabei hätten die NPD-Mitglieder auch „Schlagstöcke und andere Waffen" eingesetzt.
Bereits für den 25. Mai, als die erste Veranstaltung mit dem Initiator der ersten Wehrmachtsausstellung in Bremervörde stattfinden sollte, habe die NPD gegenüber dem Oste-Hotel eine Mahnwache abhalten wollen, heißt es in der Pressemitteilung des „Komitees für Freiheit und Demokratie". Die damalige Veranstaltung fiel aus terminlichen Gründen aus.
Da anzunehmen sei, dass die NPD für den morgigen Donnerstag erneut eine Mahnwache abhalten wird, will das Komitee mit einer Protestversammlung gegen Rechts kontern. Unter dem Motto „NPD unerwünscht" soll an der Neuen Straße gegenüber dem Oste-Hotel von 19 Uhr bis zum Ende der Heer-Lesung Informationsmaterial über den Rechtsextremismus im Elbe-Weser-Dreieck verteilt werden.


Am Mittwoch, den 16. Juni, besuchte der niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann das ehemalige Lager in Sandbostel.

19. Mai 2004
Grüne für Einrichtung einer Gedenkstätte. Landkreis sollte Baracke zur Verfügung stellen.

19. Mai 2004

Ehemalige Häftlinge des KZ Neuengamme besuchen Sandbostel


16. Mai 2004
Angelika Achinger rezitiert Gedichte des Holocaust-Opfers Selma Meerbaum-Eisinger in Sandbostel

Seit einigen Wochen unterstützt der Weltfriedenspreisträger Ivar Buterfas unseren Verein. Durch seine Mitarbeit sind auch überregionale Medien auf den desolaten Zustand der denkmalgeschützten Baracken aufmerksam geworden. Viele Zeitungen berichten seitdem fast täglich über das ehemalige Kriegsgefangenenlager. Auch Fernsehsender berichten darüber, u.a. die Sender "Hamburg1", "Hallo Niedersachsen", "buten un binnen", sowie das NDR-Magazin "DAS". Das französische Verteidigungministerium interessiert sich inzwischen auch für das ehemalige Lager, indem tausende französische Kriegsgefangene während des Krieges inhaftiert waren und hat uns ihre Unterstützung zugesagt.
Am 28. April fand in Hannover im niedersächsischen Landtag eine vom Oppositionsführer Sigmar Gabriel einberufene Pressekonferenz statt. Thema war das ehemalige Stalag X B in Sandbostel. Er wird sich verstärkt für den Erhalt der Baracken und den Bau einer Dokumentations- und Gedenkstätte auf dem Lagergelände einsetzen.

Einige Zeitungsartikel können Sie hier nachlesen.

Artikel sind in den folgenden Zeitungen und Internetpräsenzen erschienen:
Hamburger Morgenpost
Die Welt
Die Welt (2. Juni 2004)
Hamburger Abendblatt
Hamburger Abendblatt (24. Mai 2004)
Bild
Hannoversche Allgemeine
Bremervörder Zeitung
Harburger Nachrichten
Zevener Zeitung
Bremervörder Anzeiger
Rotenburger Kreiszeitung
Rotenburger Rundschau
Radio Bremen
Jungle World (Berliner Wochenzeitung)
Junge Welt
Weser-Kurier
NDR Kulturjournal (7.Juni 2004)

Sicherlich haben noch viele andere Zeitungen darüber berichtet.


29.April 2004
Ehemaliger französischer Kriegsgefangener besucht die Dokumentations- und Gedenkstätte
"Gedenkstätte auf dem Lagergelände längst überfällig". Bericht über unsere Gedenkveranstaltung am 29. April in Sandbostel

3. Februar 2004
Russischer Manager besucht das ehemalige Kriegsgefangenenlager STALAG X B in Sandbostel
     

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